Von der Gründung in die Gegenwart
Die Delphin Hotel Group
Interview mit Herrn Ufuk Cömertoglu

Herr Ufuk Cömertoglu, Generalkoordinator der familiengeführten Delphin Hotelkette wurde von dem türkischen Internetportal TourismGüncel.com interviewt. Im folgendem stellen wir Ihnen die sinngemäße deutsche Übersetzung des Interviews zur Verfügung.


Wie hat die Erfolgsgeschichte der Familie Cömertoglu angefangen?

Nachdem mein Vater nach Ankara gezogen ist, begann er dort als Taxifahrer zu arbeiten. Danach war er im Lebensmittelgroßhandel tätig und nach dem Wehrdienst meines Bruders Rüstem begannen sie Kaugummi zu produzieren.

Wie begannen Sie mit der Kaugummiproduktion?

Nachdem mein Bruder Rüstem seinen Wehrdienst im Jahr 1967 beendet hatte, haben mein Vater und mein Bruder den Markt für Kaugummi analysiert und die Entscheidung getroffen in diesen Markt einzusteigen. Die Produktion unserer Kaugummis unter dem Markennamen DUDAK lief recht erfolgreich. Da zu dieser Zeit Stromausfälle an der Tagesordnung waren, hatten wir zudem eine Produktionsstätte für Kerzen.

Was taten Sie zu dieser Zeit?

Ich war Schüler. Nach der Grundschule und der Mittelstufe besuchte ich das Opera Handelsgymnasium. Auf Anweisung meines Vaters öffnete ich jeden Tag die Pforten unserer Kaugummifabrik und kam nach der Schule gen Abend wieder in die Fabrik.

Zu dieser Zeit begeisterten Sie sich auf für Musik ...

Als ich auf dem Gymnasium war, war Musik mein Hobby. Ich spielte Bassgitarre, ein zeitlang auch Klavier. Ich war gar in einer Band mit der wir an Wettbewerben teilnahmen. Natürlich nicht auf professioneller Ebene, sondern eher auf niedrigerem Level.

Wie begann Ihre berufliche Karriere?

Bis 1987 führten wir unsere Kaugummifabrik weiter. Während meiner Gymnasialzeit war ich ja bereits fest in die alltäglichen Aktivitäten unserer Fabrik involviert. Dies interessierte mich sehr, so dass ich meine Schullaufbahn abgebrochen habe um mich aktiver in das Unternehmen einbringen zu können. Mittlerweile belieferten wir nahezu die ganze Türkei. Zu dieser Zeit mussten wir den Rohstoff für unsere Kaugummiproduktion aus dem Ausland importieren. Wir haben dann beschlossen auch den Rohstoff selbst zu produzieren und haben dann lange Zeit sowohl den Rohstoff als auch Kaugummi in eigener Regie produziert. Später wurde der türkische Kaugummimarkt auch von ausländischen Unternehmen entdeckt. Dies führte dann zu sinkenden Margen, so dass wir 1980 unsere Fabrik veräußerten. Bis 1987 fokussierten wir uns dann auf die Produktion der Rohstoffe.

Wie kamen Sie zum Tourismus?

Ich habe meinen Wehrdienst in Antalya absolviert. Mein Vater besuchte mich hier und es gefiel ihm hier so gut, dass er bei Okurcular ein Grundstück kaufte. „Hier werde ich einen Campingplatz betreiben“ war seine Vorstellung. So fing unser Abenteuer im Tourismussektor an. Damals existierten zunächst keine Bebauungspläne. Man durfte damals auf dem Grundstück keine Gebäude errichten, da das Grundstück als Agrarfläche deklariert war. Später hat mein Bruder Rüstem dann hier ein Bungalow mit 25 Zimmern bauen lassen. Parallel dazu haben wir auf dem Areal einen Campingplatz mit bis zu 200 Plätzen geführt und so unsere ersten Schritte im Tourismus getätigt.

Wann eröffneten Sie das erste Hotel?

1986 wurde die Region, wo sich unser Grundstück befand als touristisches Erschließungsgebiet deklariert. Zunächst haben wir ein Hotelgebäude mit 160 Zimmern bauen lassen. Im Folgejahr kamen dann weitere 160 Zimmer dazu. Den Campingplatz haben wir zu dieser Zeit weiter betrieben. Erst 1989 haben wir den Betrieb des Campingplatzes eingestellt und unseren Schwerpunkt auf den Hotelbetrieb gelegt.

Wie haben Sie Fremdsprachen gelernt?

Als wir unseren Campingplatz betrieben waren viele Touristen bei uns. Oftmals Gäste mit einem akademischen Background: Professoren, Doktoren, Lehrer … Diese Gäste waren sehr hilfsbereit und ich war jung. Wir saßen oft zusammen und haben versucht uns zu unterhalten. So erlernte ich meine ersten Deutschkenntnisse. Später war ich dann wegen einem Sprachkurs für vier Monate in Deutschland.

Sie sind einer der ersten, welche den Beginn des Tourismus in der Türkei miterlebt haben? Was waren damals die größten Schwierigkeiten?

Als der Tourismus in der Türkei begann, war alles sehr schwer. Wenige Touristen kamen damals, und es galt damals das Motto „der frühe Vogel fängt den Wurm“.

Konnte man damals von den Einnahmen gut leben? Wie würden Sie es mit heute vergleichen?

Wir konnten damals schon gut von den Einnahmen leben. Natürlich nicht wie heute; aber damals waren die Ausgaben auch sehr viel niedriger. Die Qualität der Hotels von damals ist mit denen von heute gar nicht vergleichbar. Die Hotels boten damals auch nicht viel. Das Kapital im Tourismussektor damals war die Anzahl der Zimmer. Nur durch die Anzahl der Übernachtungen verdiente man. Trotzdem waren unsere Einnahmen zufrieden stellend. Heute jedoch ist es nur noch möglich über die Masse zu verdienen. In diesem Zusammenhang möchte ich eine Anekdote erzählen, welche die gegenwärtige Situation der türkischen Hoteliers recht gut wiedergibt. Der Großvater verkauft Zitronen. Er kauft diese für eine Lira und verkauft diese für eine Lira weiter. Der Enkel sagt zu ihm „Opa von diesem Geschäft kannst du doch nichts verdienen. Du kaufst die Zitrone für eine Lira und verkaufst sie zum gleichen Preis weiter.“ Der Großvater erwidert: „Von diesem Geschäft verstehst du nichts. Als Gewinn bleibt mir ja die Holzkiste“. Und tatsächlich, wenn sich die Bettenkapazität in Antalya weiter so rasant erhöht, dann wird uns bald nicht mal mehr die Holzkiste bleiben.

Damals bot Antalya eine große Chance. Wie ist das bei Ihnen verlaufen?

Zu unserer Zeit waren die Alara Hotels, die Aladdin Hotels und das Hotel Özkaymak die ersten Hotels in der Region. Das Grundstück auf dem das heutige Paloma Grida Hotel in Belek steht gehörte damals dem Unternehmen ABC Tourism. Uns wurde das projektierte Grundstück damals für 250.000 DM angeboten. Gemeinsam mit meinem Bruder Rüstem haben wir uns das Areal angeschaut. Überall waren Stechmücken. Mein Bruder meinte „Lass uns gehen, sonst werden wir hier Opfer der Stechmücken“. Damals haben wir die Entwicklung von Belek nicht richtig eingeschätzt.

Im Jahr 2000 hatten wir im Botanik Hotel eine Kapazität von 650 Zimmern. Da haben wir den Entschluss gefasst ein weiteres Hotel zu bauen. Ich hatte bereits Grundstücke in Belek und Kemer ins Auge gefasst, doch mein Bruder hatte stets Einwände und Bedenken. Er bevorzugte bereits erschlossene und projektierte Grundstücke. Letztlich haben wir in der unmittelbaren Nachbarschaft vom Botanik Hotel das Delphin Deluxe mit insgesamt 416 Zimmern gebaut. Aber in Gedanken war ich immer bei einem Hotel in Antalya. Ich wohnte in dieser Zeit ja auch in Antalya und pendelte jeden Tag von Antalya zum Hotel Botanik.

Mit der Zeit wurden projektierte Hotelprojekte rund um Antalya an Investoren zugeteilt. Wir erhielten über all die Jahre nie eine Zuschlag. Sehr oft waren wir aus diesem Grunde in Ankara. Da wir jedoch keine Unterstützung aus einem politischen Umfeld hatten, gingen wir stets leer aus. 2003 haben wir dann von dem Unternehmen Aktürk das Grundstück auf dem das heutige Delphin Palace steht erworben. Der hatte damals nämlich den Zuschlag erhalten. So haben wir dann 2005 das Delphin Palace mit seinen 557 Zimmern gebaut und eröffnet. Danach haben wir das Diva von der Kayi Gruppe erworben und als letztes das jetzige Delphin Imperial eröffnet.

Wie kamen Sie auf den Namen Delphin?

Als wir unser zweites Hotel bauten, haben wir lange überlegt und uns viele Gedanken über den Namen gemacht. Das erste Hotel hieß ja Botanik. Für das zweite hatten zu anfangs Botanik World ins Auge gefasst. Da unsere Gäste zum Einen aus Deutschland und zum Anderen aus Russland kamen, haben wir uns dann für Delphin entschieden. In beiden Sprachen wird Delphin identisch ausgesprochen und hat die identische Bedeutung. So ist der Name der Delphin Hotels entstanden.

Nach einem langen und schwierigen Weg zählen Sie im türkischen Tourismussektor zu einer Persönlichkeit. Wie hat Sie Ihre Ehefrau Sie all die Jahre unterstüzt?

Als wir damals den Campingplatz betrieben haben, haben meine Frau und die Frau meines Bruders mit uns gemeinsam gearbeitet. Kam der Koch nicht, standen auf einmal unsere Frauen am Kochtopf. Kündigte der Tellerwäscher, wurde das Geschirr von unseren Frauen gewaschen. Sie gingen zum Markt und kauften ein oder haben den Garten gepflegt. So wurde der ganze Garten vom Botanik Hotel beispielsweise von meiner mittlerweile verstorbenen Mutter liebevoll und detailreich angelegt.

Haben Ihre Kinder bereits im jungen Alter begonnen mit Ihnen zu arbeiten?

Meine Söhne Alper und Egemen sowie die Söhne meines Bruders Tolga und Yildirim haben stets an unserer Seite mit uns gearbeitet und haben mit der Zeit viel Erfahrung in der Hotellerie gesammelt. Sie sind mit uns aufgewachsen und haben in diesem Zusammenhang verschiedene Aufgaben in den Hotels übernommen. Mein nun bereits verstorbener Bruder kümmerte sich überwiegend und die neuen Hotelbauprojekte. Ich wiederum kümmerte mich um Verkauf, Vermarktung und alle anderen Bereiche. Meine Frau und meine Schwägerin waren auch immer an unserer Seite und arbeiteten mit uns gemeinsam. Ohne das Engagement der Familie wäre es auch gar nicht möglich gewesen. Einige Bereiche wie Konditorei oder Restaurant funktionieren nur mit persönlichem Engagement. Dahingehend hat unser Nachwuchs beginnend als Bellboy über Rezeption alle Bereiche des Hotels durchlaufen.

Der einfachste Job der Welt ist ein Hotel in Istanbul zu betreiben. Morgens wird den Gästen wenn überhaupt ein Frühstück serviert. Mehr Leistung wird hier nicht geboten. Bei uns hingegen wird 24 Stunden ein Service geboten – letztlich ist der Gast nahezu 24 Stunden im Hotel.

Hatten Sie bereits früher die Vision so viele Hotels zu betreiben?

Menschen müssen Träume und Visionen haben. Alle gegenwärtigen Hotels unserer Kette hatte ich bereits vor Jahren in meinen Gedanken und Vorstellungen fest verankert. Damals gab es hier in Lara keine Straßen. Ich hatte damals einen Nissan Jeep und kam jede Woche hierher und begutachtete hier die Grundstücke. Schon damals sagte ich mir „Hier muss du unbedingt ein Grundstück kaufen“. Das Grundstück auf dem das heutige Titanic Hotel steht, wollte ich damals erwerben; der Kaufpreis erschien mir jedoch zu hoch. Das Grundstück des Miracle Resort Hotel wollte ich gerade am kaufen, als mein Bruder kurz vor der Unterschrift sein Veto einlegte. Mein Bruder meinte damals „Der Verkäufer versucht uns über den Tisch zu ziehen“.

Das Delphin Imperial hat eine interessante Architektur. Bereits von weiter Entfernung zieht es die Blicke auf sich. Haben Sie diese Idee gehabt, oder war es die Idee des Architekten?

Jedes Hotel in Lara hat eine eigenständige Architektur. Oftmals strahlen diese eine besondere Atmosphäre aus. Unser Architektenteam hat sich bei der Konzeption des Delphin Imperial vom Chrysler Building in den USA inspirieren lassen. Wir fanden die Vorschläge gut und haben uns dann auch für diese Gestaltung entschieden. Als jedoch die Fundamente für das Delphin Imperial bis nahe zum benachbarten Delphin Diva gelegt wurden, intervenierte mein Bruder und veranlasste umgehend die entsprechenden Änderungen. Ehrlich gesagt, gut dass dies so gemacht wurde. Jetzt gefällt uns das Hotel so wie es ist sehr gut.

In der Türkei wurde der ehemalige Staatspräsident Turgut Özal besonders aufgrund seiner Tourismusagenda seitens der Hotelliers geschätzt. Wie denken Sie über Turgut Özal?

Ich schätze Turgut Özal sehr. Damals, als wir noch unseren Campingplatz betrieben haben, gab es in den Hotels noch kein Telefon. Einmal in der Woche fuhr ein Postwagen vor, mit welchem die Touristen in die Heimat telefonieren konnten. Es bildete sich vor dem Postauto eine lange Schlange. Es gab damals keine vernünftigen Straßen, keine Kanalisation, keine Wasseraufbereitung, der Schwarzmarkt blühte damals. Man wurde verhaftet wenn man Devisen bei sich führte. Mit Turgut Özal wurde wahrhaftig eine neue Epoche eingeläutet. Nun wurde alles gesetzlich geregelt, Steuern waren nun ein Thema und der Schwarzmarkt verschwand.

Soweit uns bekannt ist, sind Sie nicht nur für Ihre Söhne, sondern auch für Ihre Neffen Tolga und Yildirim eine Art Vaterfigur. Welchen väterlichen Ratschlag würden Sie Ihren Söhnen und Neffen geben?

Meinen Söhnen und Neffen gebe ich den Ratschlag demütig und bescheiden zu sein, das Herzen der Menschen zu erreichen, damit einem immer und überall die Türen aufstehen. Und aufrichtig zu sein. Aufrichtigkeit ist ein nicht austauschbares Gut. Es gilt hier das gegebene Wort zu halten. Dies ist viel wichtiger als ein Vertrag oder ein ausgehändigter Scheck.

Wie bewerten Sie die Arbeit Ihrer Söhne und Neffen?

Ich bin mit allen sehr zufrieden. Alle geben hier ihr bestes und sind mit vollem Engagement dabei. Die Hotels unter deren Führung erhalten alljährlich die prestigeträchtigsten Auszeichnungen hinsichtlich der Gästezufriedenheit. Täglich bis zu 16 Stunden sind sie in den Hotels vorzufinden. Alle machen die Familie stolz. Es gibt auch andere familiengeführte Hotels wo es anders ist. Da ist der Nachwuchs überhaupt nicht interessiert. Die bekommen ihr monatliches Gehalt, kommen und gehen ins Hotel wann es Ihnen passt. Bei uns ist das Gott sei Dank anders. Jeder hat seinen Bereich um den er sich kümmert. Der eine kümmert sich um das Personal, der andere um den Vertrieb, den Einkauf oder die Vermarktung. Wichtige Entscheidungen treffen wir dabei gemeinsam.

Sie hatten erwähnt, dass Sie schon vor Jahren davon geträumt haben in Lara Hotels zu bauen und zu betreiben. Wovon träumen Sie jetzt?

Jetzt träume ich von einem etwas ruhigeren und stressfreien Lebensabschnitt. So langsam sollen die Söhne und Neffen in den Vordergrund treten.

Haben Sie schon mal den Wunsch verspürt anstelle im Tourismus in einem anderen Sektor aktiv zu werden?

Der Tourismussektor ist strapaziös, ermüdend und auch anstrengend. Das gegenwärtige All Inklusive Konzept bei den Hotels ist für die Mitarbeiter, den Hotelier aber auch für die Gäste anstrengend. Aber der Energiesektor ist da z.B. ganz anders. Zwar sind hier die Margen nicht hoch, aber der Energiesektor ist trotzdem attraktiv. Man investiert ein gewisses Kapital und hat im Prinzip eine kontinuierliche Einnahmequelle. Derzeit besteht bei uns in diesem Zusammenhang die Überlegung in Mersin ein Elektrizitätswerk mit einer Leistung von 10 MW und einem Jahresumsatz von ca. sechs Mio. Dollar zu übernehmen.

Bei welchen Touristen sind die Margen am höchsten?

Am besten verdient ein Hotelier an russischen Gästen. Verglichen mit dem europäischen Markt verdient ein Hotelier mehr an den russischen Gästen. Aber die Saison bei den russischen Gästen ist sehr viel kürzer. Gäste aus Europa hingegen kommen fast über das ganze Jahr nach Antalya. Daher ist es ganz natürlich und nur fair, dass die europäischen Gäste Preisvorteile genießen.

Welche Unterschiede sind Ihrer Ansicht erkennbar, wenn Sie die Gäste vor allem aus Europa von damals mit heute vergleichen?

Die Gäste damals waren sehr kulturinteressiert. Damals kamen die meisten Touristen ja als Kulturtouristen. Sie bereisten Anatolien, fuhren nach Kappadokien, zum Berg Nemrut usw. . Und zum Abschluss kamen sie nach Antalya um Ihren Badeurlaub zu verbringen. Damals wurden viele Ausflüge gebucht; auch waren die zusätzlichen Ausgaben für Einkäufe sehr viel höher. Das waren andere Zeiten damals. Daher ist es natürlich sehr schwer einen Vergleich zu heute zu ziehen.

Die türkische Wirtschaft ist ganz besonders im Bausektor sehr stark gewachsen. Die zu den Regierungszeiten von Turgut Özal entstandenen erfolgreichen Bauunternehmen haben mit der Zeit für sich den Textil – und Tourismussektor als weitere Bereiche entdeckt und hier investiert. Haben Sie auch schon mal in anderen Sektoren versucht Fuß zu fassen?

Eine zeitlang haben wir in den Textilsektor investiert. Aber man muss schon aus dem Bereich kommen um hier erfolgreich zu sein. Nahezu 80 % der erfolgreichen Textilunternehmen können ja eine lange Erfahrung in diesem Bereich vorweisen. Nach bereits einem Jahr haben wir uns aus diesem Sektor aber wieder zurückgezogen. Damals war die Region rund um Denizli das Textilparadies. Und was ist dann passiert? Aufgrund des Preiskampfes sind viele mittlerweile insolvent. Und genau diese Gefahr besteht gegenwärtig im Tourismussektor.

Tausende von Urlaubern verbringen Ihren Urlaub in den Delphin Hotels. Wo verbringen Sie Ihren Urlaub?

Meinen Urlaub verbringe ich in der Türkei gerne in Bodrum oder Göcek, ansonsten auch gerne in Miami. Einmal im Jahr gehe ich Skifahren. Und an der Schwarzmeerküste in Sapanca bin ich auch sehr gerne. Dort habe ich ein Ferienhaus und verbringe dort oftmals meine Wochenenden. Mit meiner Frau mache ich dort gerne Wanderungen. Das genieße ich sehr.

Für welche Fußballmannschaft schlägt Ihr Herz?

Fenerbahce. Mein Sohn Egemen ist fanatischer Anhänger von Fenerbahce, mein Neffe hingegen fanatischer Anhänger von Galatsaray. Ich selbst bin aber kein fanatischer Anhänger – eher ein Fan light.

Gibt es rückblickend Situationen in Ihrem Leben, wo Sie „Hätte ich mal, ..." sagen?

Bei uns gibt es ein Sprichwort: „Der Fisch, der entwischt, ist stets der große. Der Fisch, der gefangen wurde, landet in der Pfanne“. Aus diesem Grunde sollte man sich mit Fragen wie „Hätte ich mal, dieses oder jenes“ nicht lange beschäftigen. Aber wenn Sie so wollen, die Grundstücke der heutigen Hotels von Miracle, Titanic oder Venedik. Alle gemeinsam wurden uns damals für 5 Mio. Dollar angeboten. Eine nicht genutzte Gelegenheit mit der Betrachtung von heute.

Haben Sie Enkelkinder?

Ich habe zwei Enkelkinder. Einen Jungen und ein Mädchen. Der Enkel ist nun acht Jahre alt und heißt Ufuk. Die Enkelin heißt Mina Carin. Beide liebe ich sehr. Ein bis zweimal in der Woche verbringe ich Zeit mit Ihnen.

Hatten Sie in Ihrer Jugend außer der Musik noch weitere Hobbies?

Natürlich. Ein großes Hobby von mir waren Autos damals. Unser bestes Auto damals war ein Renault 9. Für ein besseres Auto reichte unser Geld damals nicht. Damals wechselten wir die Felgen und versuchten die Optik der Autos zu verändern. Das beste Auto in meiner Jugend war ein Golf.


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